DesignLab – Workshop @Basis Frankfurt

März 22nd, 2018 § 0 comments

Design thinking Designlab

In den zweitägigen Workshops erarbeiten Teams von jeweils sechs Personen (Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen) sogenannte „Prototypen“, die ganz konkret zeigen, wie Frankfurt nachhaltiger werden kann. Geleitet werden die Workshops von Expert*innen der HPI School of Design Thinking.

Die Design Labs sind Teil des Begleitprogramms der Ausstellung „There Will Come Soft Rains“. Die Ausstellung entwirft eine dystopische Zukunft für das Jahr 2318, in dem die Erde kaum mehr bewohnbar für die menschliche Spezies geworden ist. Die Design Labs sollen Lösungen für die Gegenwart finden, um ein solch apokalyptisches Zukunftsszenario zu verhindern.

Weitere Informationen zur Bewerbung unter: http://www.isoe.de/termine/design-labs/

Themen:

06.-07.03.2018 – Workshop „Multioptional mobil sein“
09.-10.03.2018 – Workshop „Wege aus der Plastikwelt“
11.-12.04.2018 – Workshop „Für mehr Aufenthaltsqualität in unseren Städten“
13.-14.04.2018 – Workshop „Gemeinschaftlich konsumieren“

There Will Come Soft Rains @ Basis e.V. Frankfurt

Dezember 19th, 2017 § 0 comments

Die Ausstellung There Will Come Soft Rains initiiert eine fiktive Zeitreise, bei der sich eine Gruppe internationaler KünstlerInnen in das Jahr 2318 begibt. Dort trifft sie auf eine neuartige Welt, von der die menschliche Spezies nahezu vollständig verschwunden ist.

Ausgehend von diesem fiktiven Zeitsprung sind die KünstlerInnen Marcela Armas, Carolina Caycedo, Julian Charrière, Andreas Greiner & Tyler Friedman, Jeronimo Voss und Pinar Yoldas dazu eingeladen, sich im Rahmen neu konzipierter Installationen, Videos und Objekte mit den Eigenheiten einer non-humanen Welt auseinanderzusetzen.

Marcela Armas, TSINAMEKUTA

Marcela Armas, TSINAMEKUTA, 2018, Installation view basis 2018, Photo: Frithjof Kjer

Darüber hinaus umfasst die Ausstellungssituation zugleich einen separaten Projektionsraum, in dem filmische Arbeiten von Hicham Berrada, Galina Leonova, Uriel Orlow, Mario Pfeifer und Superflex präsentiert werden. Das Filmprogramm nähert sich anhand aktueller Themen aus Ökologie, Gesellschaft und Politik auf assoziative Weise dem dystopischen Potenzial unserer Gegenwart an. Damit erkunden die Filme mögliche Ursachen für ein zukünftiges Verschwinden der Menschheit.

Uriel Orlow, Remnants of the future

Uriel Orlow, Remnants of the Future, 2010, Installation view basis 2018, Photo: Günther Dächert

Grundlegende Fragestellungen zum Umgang mit unserer Umwelt, die Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft sowie das spätkapitalistische Selbstverständnis des Menschen bilden innerhalb der Ausstellung wiederkehrende Momente der künstlerischen Auseinander-setzungen. Durch spekulative und poetische Erweiterungen von existierenden Entwicklungen untersuchen die Arbeiten zugleich die tieferliegenden Verbindungslinien zwischen Zukunft und Gegenwart. Dadurch stellen sie die positiven wie auch negativen Einschreibungen einer möglichen Welt ohne Menschen zur Disposition.

Andreas Greiner and Tyler Friedman, The Molecular Ordering of Things

Andreas Greiner & Tyler Friedman, The Molecular Ordering Of Computational Plants, 2018, Installation view basis 2018, Photo: Nathalie Zimmermann

Auf neuartige Weise setzt sich in der gegenwärtigen Spekulation über Hybride und virtuelle Erweiterungen der Anthropozentrismus der Vergangenheit fort. Mit dem Szenario einer non-humanen Welt möchte There Will Come Soft Rains über diesen Standpunkt hinausblicken. So markiert das Konzept im selben Moment eine offene Reflexion über Formen des Zusammenlebens abseits der menschlichen Dominanz. Doch welches alternative Denken über eine zukünftige Welt lässt sich durch die Negierung der menschlichen Perspektive anstoßen? Und sind darin neue Strukturen und Symbiosen vorstellbar, die als positiver Anknüpfungspunkt für den aktuellen Handlungshorizont des Einzelnen dienen?

Durch einen projektbegleitenden Blog sowie ein vielschichtiges Vermittlungsprogramm findet eine fortführende Diskussion der zentralen Fragestellungen unter der Einbindung von internationalen ExpertInnen statt. Neben Performances und Workshops beinhaltet das Begleitprogramm ebenso eine mehrteilige Vortragsreihe.

Ausstellung: 16. Februar bis 15. April 2018

basis e.v. 
gutleutstrasse 8-12
60329 frankfurt am main
germany

Meanwhile in Frankfurt – The Real Kiss @ Johan Space

Februar 9th, 2017 § 0 comments

Art and Architecture: An Ongoing Dialogue

Il-Jin Atem Choi (DE), Yara Feghali (FR), Viviane Komati (LE), Miriam Kuhlman (DE), Ivan Murzin (RU), Rebecca Nayagam (MY), Iulia Nistor (RO). curated by Bernard Vienat (CH)

Dieses Projekt ist die erste Kooperation zwischen Studierenden der drei Fachbereiche der Städelschule Freie Künste, Curatorial Studies und Architektur. Die Studierenden kommen aus drei Kontinenten und sind mit sechs unterschiedlichen Muttersprachen aufgewachsen. Dies spiegelt nicht nur den internationalen Charakter des Projekts wider, sondern auch der Städelschule allgemein. Diese Diversität materialisiert sich ebenso durch den unterschiedlichen Input der Teilnehmer. Die Ergebnisse sind in Form von Video, Malerei, Renders, Skulptur und Hologramm zu sehen.

The Real Kiss

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Monografie von Jonathan Delachaux

August 21st, 2015 § 0 comments

JoDelachaux1_001

Am Ursprung des Buchs von Jonathan Delachaux (1976) stehen drei Personen: Naïma, Johan und Vassili. Sie werden für den Künstler zu exklusiven Modellen, der ihre Leben, ihre Irrungen und Wirrungen, ihre Kreationen schildert. Die Weiterentwicklung dieser Narration findet sich im Buch auf über 280 Reproduktionen von Bildern und Installationsansichten wieder, mit denen, beinahe journalistisch, Fakten wiedergegeben werden.

Texte : Jonathan Delachaux, Jacques Houssay, Arnaud Robert, Catherine Ysmal, Bernard Vienat (Hg.) / Design : Anna Haas
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Vorticidad

Juni 9th, 2015 § Comments Off on Vorticidad

vorticidad_internetseite

Das Projekt Vorticidad untersucht innerhalb in einer Feldforschung in Mexiko die soziale und poetische Wirkung der visuellen Künste. Im Augenmerk stehen dabei kollektive sowie Performance-Arbeiten. Die Forschungsgruppe setzt sich aus jungen KunsthistorikerInnen und KuratorInnen zusammen, welche proaktiv künstlerische wie auch kuratorische Projekte erforschen, die sich ausserhalb des traditionell institutionellen Rahmens des Museums bewegen und reaktiv auf historische, soziokulturelle oder umwelttechnische Aktualitäten wirken. Die KünstlerInnen entwickeln dabei poetische Vorschläge, die sich an der Grenze des Rationalen und Utopischen bewegen.

 

Der Begriff Vorticidad verweist etymologisch auf die Rotationsgeschwindigkeit einer Flüssigkeit und steht in unserem Verständnis für das Rotieren von Gedankengängen zwischen der Gesellschaft und der künstlerischen Kreation. Diese Wechselwirkung kann besonders in Interventionen beobachtet werden, welche sich ab der Jahrhundertwende mit einer neuen Ästhetik zu entwickeln begannen. Es sind künstlerische Projekte, die die etablierte Ordnung hinterfragen und zu brechen. Dabei ergibt sich weder eine werbende noch eine kriegerische Ausdrucksform, sondern die Werke nehmen vielmehr eine subtile, humorvolle oder ironische Sprache an. » Read the rest of this entry «

Let’s invent a language to narrate my story

August 13th, 2013 § Comments Off on Let’s invent a language to narrate my story

Let’s invent a language to narrate my story eine Doppelausstellung, die sich mit der Frage der Narration in der zeitgenössischen Kunst aus Sicht des Künstlers und des Betrachters auseinandersetzt. “Kunst aus der Romandie zu Besuch in Zürich, Deutschweizer Werke in Genf”.

In Dienstgebäude (Zurich)

Christine Boillat, Julian Charrière, Jonathan Delachaux, Joëlle Flumet, Beat Lippert, Denis Savary.

In andata.ritorno (Genève)

Beni Bischof, Sabine Hertig, Christina Hemauer / Roman Keller, Uriel Orlow, Simone Zaugg.

Donnerstag bis Samstag während der gesamten Dauer der Austellung, Freilicht Filmvorführung  von Fear for fascination von Simone Zaugg, Cour de la Rue des Savoises 1, 1205 Genève

 

——->Plakat der Ausstellung

——->Presse Dossier der Ausstellung (Deutsch)

Video

art-tv Reportage

Der Einfluss der Kunstschule, vom Kunstschaffen bis zum Markt

Januar 12th, 2013 § 0 comments

Der Verein Art-werk organisiert eine Konferenz mit fünf Pariser Nachwuchskünstler, welche den Einfluss und die Entwicklung einer Kunstschule vom Kunstschaffen bis zum Markt thematisiert. An der Diskussion nehmen ausserdem ein Professor der ENSBA Paris und ein Kunst-Doktorand aus Zürich teil. » Read the rest of this entry «

Entremonde – Naïma B.

August 27th, 2012 § 0 comments

Découvrez l’installation de Jonathan Delachaux réalisée pour les Swiss awards et expliquée par l’artiste. Nouveau flash vidéo art-werk (fr).

Cyril Vandenbeusch

Mai 23rd, 2012 § 0 comments

Jonathan Delachaux

Mai 23rd, 2012 § 0 comments