There Will Come Soft Rains @ Basis e.V. Frankfurt

Dezember 19th, 2017 § 0 comments

Die Ausstellung There Will Come Soft Rains initiiert eine fiktive Zeitreise, bei der sich eine Gruppe internationaler KünstlerInnen in das Jahr 2318 begibt. Dort trifft sie auf eine neuartige Welt, von der die menschliche Spezies nahezu vollständig verschwunden ist.

Ausgehend von diesem fiktiven Zeitsprung sind die KünstlerInnen Marcela Armas, Carolina Caycedo, Julian Charrière, Andreas Greiner & Tyler Friedman, Jeronimo Voss und Pinar Yoldas dazu eingeladen, sich im Rahmen neu konzipierter Installationen, Videos und Objekte mit den Eigenheiten einer non-humanen Welt auseinanderzusetzen.

Marcela Armas, Memory Field, 2017

Marcela Armas, Memory Field, 2017

Darüber hinaus umfasst die Ausstellungssituation zugleich einen separaten Projektionsraum, in dem filmische Arbeiten von Hicham Berrada, Galina Leonova, Uriel Orlow, Mario Pfeifer und Superflex präsentiert werden. Das Filmprogramm nähert sich anhand aktueller Themen aus Ökologie, Gesellschaft und Politik auf assoziative Weise dem dystopischen Potenzial unserer Gegenwart an. Damit erkunden die Filme mögliche Ursachen für ein zukünftiges Verschwinden der Menschheit.

Grundlegende Fragestellungen zum Umgang mit unserer Umwelt, die Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft sowie das spätkapitalistische Selbstverständnis des Menschen bilden innerhalb der Ausstellung wiederkehrende Momente der künstlerischen Auseinander-setzungen. Durch spekulative und poetische Erweiterungen von existierenden Entwicklungen untersuchen die Arbeiten zugleich die tieferliegenden Verbindungslinien zwischen Zukunft und Gegenwart. Dadurch stellen sie die positiven wie auch negativen Einschreibungen einer möglichen Welt ohne Menschen zur Disposition.

Auf neuartige Weise setzt sich in der gegenwärtigen Spekulation über Hybride und virtuelle Erweiterungen der Anthropozentrismus der Vergangenheit fort. Mit dem Szenario einer non-humanen Welt möchte There Will Come Soft Rains über diesen Standpunkt hinausblicken. So markiert das Konzept im selben Moment eine offene Reflexion über Formen des Zusammenlebens abseits der menschlichen Dominanz. Doch welches alternative Denken über eine zukünftige Welt lässt sich durch die Negierung der menschlichen Perspektive anstoßen? Und sind darin neue Strukturen und Symbiosen vorstellbar, die als positiver Anknüpfungspunkt für den aktuellen Handlungshorizont des Einzelnen dienen?

Durch einen projektbegleitenden Blog sowie ein vielschichtiges Vermittlungsprogramm findet eine fortführende Diskussion der zentralen Fragestellungen unter der Einbindung von internationalen ExpertInnen statt. Neben Performances und Workshops beinhaltet das Begleitprogramm ebenso eine mehrteilige Vortragsreihe.

Ausstellung: 16. Februar bis 15. April 2018

basis e.v. 
gutleutstrasse 8-12
60329 frankfurt am main
germany

Meanwhile in Frankfurt – The Real Kiss @ Johan Space

Februar 9th, 2017 § 0 comments

Art and Architecture: An Ongoing Dialogue

Il-Jin Atem Choi (DE), Yara Feghali (FR), Viviane Komati (LE), Miriam Kuhlman (DE), Ivan Murzin (RU), Rebecca Nayagam (MY), Iulia Nistor (RO). curated by Bernard Vienat (CH)

Dieses Projekt ist die erste Kooperation zwischen Studierenden der drei Fachbereiche der Städelschule Freie Künste, Curatorial Studies und Architektur. Die Studierenden kommen aus drei Kontinenten und sind mit sechs unterschiedlichen Muttersprachen aufgewachsen. Dies spiegelt nicht nur den internationalen Charakter des Projekts wider, sondern auch der Städelschule allgemein. Diese Diversität materialisiert sich ebenso durch den unterschiedlichen Input der Teilnehmer. Die Ergebnisse sind in Form von Video, Malerei, Renders, Skulptur und Hologramm zu sehen.

The Real Kiss

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Let’s invent a language to narrate my story

August 13th, 2013 § Comments Off on Let’s invent a language to narrate my story

Let’s invent a language to narrate my story eine Doppelausstellung, die sich mit der Frage der Narration in der zeitgenössischen Kunst aus Sicht des Künstlers und des Betrachters auseinandersetzt. “Kunst aus der Romandie zu Besuch in Zürich, Deutschweizer Werke in Genf”.

In Dienstgebäude (Zurich)

Christine Boillat, Julian Charrière, Jonathan Delachaux, Joëlle Flumet, Beat Lippert, Denis Savary.

In andata.ritorno (Genève)

Beni Bischof, Sabine Hertig, Christina Hemauer / Roman Keller, Uriel Orlow, Simone Zaugg.

Donnerstag bis Samstag während der gesamten Dauer der Austellung, Freilicht Filmvorführung  von Fear for fascination von Simone Zaugg, Cour de la Rue des Savoises 1, 1205 Genève

 

——->Plakat der Ausstellung

——->Presse Dossier der Ausstellung (Deutsch)

Video

art-tv Reportage

Ausstellung in Andata Ritorno: “Entremets” Jonathan Delachaux, Marcel Meury, Cyril Vandenbeusch

März 25th, 2012 § 1 comment

Vom 24. May bis 7. July, Andata Ritorno, 37, rue du Stand, 1204 Genève, Tél. 022 329 60 69

Jonathan Delachaux erzählt mit Hilfe der Malerei die unerwartete Geschichte eines pantagruelischen Junk-Food Buffets. Es scheint, dass Vassili, eine fiktive Figur des Künstlers, Marionetten an ein sonderbares Fest eingeladen hat.

Der Zürcher Künstler Marcel Meury hat für die Ausstellung Erde aus dem Park der Place du Cirque ausgegraben. Neben der Grube ist ein Schild mit den Koordinaten des Ausstellungsraumes zu sehen. Im Ausstellungsraum liegt die Erde in der Topinamburen wachsen. Zudem wird seine Videoarbeit Gum auf 12 Monitoren zu sehen sein.

Cyril Vandenbeusch aus Genf erprobt seinerseits photographische Entwicklungen, deren aufmerksame Fertigstellung bemerkenswert ist. Unvorhersehbare Momente, ungewöhnliche Lebensmittel und gebrauchsfertige Tiere sind vom Künstler abfotografiert worden. Die Bijoutière, seine letzte performative Installation, wird  dem Besucherdas wasser im Muns zusammenlaufen lassen. Die Ausstellung „Entremets“ ist auch eine Gelegenheit, die Gründung art-werk zu feiern. Diese Kunstvereinigung wertet Gegenwartkunst auf und ermöglicht Begegnungen zwischen den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz.